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Profilschule nun „MINT-freundliche Schule"

 

Am Dienstag, den 16.02.2016 wurde die Profilschule Ascheberg als „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Die Schule wurde für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) im Rahmen der Bildungsmesse didacta ausgezeichnet.Die Ehrung der Schule durch die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK).

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V.l.n.r.: Simone Jurczik von der BASF Coatings GmbH, Schulleiterin Sylke Reimann-Perez,
           MINT-Koordinator Thorsten Reichel


Schulleiterin Sylke Reimann-Perez und MINT-Koordinator Thorsten Reichel nahmen die Urkunde in Köln entgegen. Begleitet wurden sie dabei von
Simone Jurczik von der BASF Coatings GmbH aus Hiltrup, die eine Schulkooperation der Firma mit der Profilschule betreut.

Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“ betont: „Die ganze Schulgemeinschaft, ihre Lehrkräfte, Eltern, Schüler und Partnerunternehmen sind Herzstück vor dem Hintergrund, junge Menschen für berufliche MINT-Perspektiven zu gewinnen, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht. Und hier werden wir auch mit allen Kräften schnellstens breitflächig an Bildungslösungen für unsere Flüchtlinge mitarbeiten. Heute jedoch freuen wir uns zunächst, dass nunmehr bereits knapp 1.100 Schulen in Deutschland den ‚MINT-Weg‘ aktiv als ‚MINT-freundliche Schule‘ gehen.“Die „MINT-freundlichen Schulen“ werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die zukunftsweisende Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt, beispielsweise durch das Partnerprogramm „MINT-MAX“. Dieses beinhaltet insbesondere durch die Partnernetzwerke weitreichende Angebote zur Unterstützung und Stärkung des MINT-Bereichs an der Profilschule. So kann die Schule zukünftig von den Berufs- und Praxiserfahrungen von mehr als 15.000 MINT-Botschafterinnen und Botschaftern profitieren. Im Bewerbungsverfahren werden die Schulen auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Katalogs nach 14 Kriterien bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Die Ehrung behält ihre Gültigkeit für drei Jahre.Den Titel „MINT-freundliche Schule“ darf die Profilschule seit vergangenem Dienstag ganz offiziell tragen, ein ausgeprägtes MINT-Profil besitzt die Gemeinschaftsschule schon seit ihrer Gründung. Schulleiterin Sylke Reimann-Perez erläutert: „Die MINT-Fächer haben wir von Anfang an besonders im Blick gehabt. Ein wesentliches Anliegen unserer Schule ist es, früh die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen für Mathematik, Naturwissenschaften und Technik zu wecken und zu fördern, insbesondere auch bei den Mädchen. Unsere Schülerinnen und Schüler sollen die erforderlichen Kompetenzen erwerben, die sie für eine entsprechende berufliche Ausbildung oder ein Hochschulstudium in diesen Bereichen benötigen“.

Eine starke Schwerpunktbildung ermöglicht die Profilschule nicht nur durch die Entscheidung für das Profil „MINT“ bereits bei der Anmeldung, durch die Teilnahme am Wahlpflichtkurs „Natur und Umwelt“ ab Klasse 7 oder durch die Wahl unterschiedlicher naturwissenschaftlicher oder technischer Kurse aus ihrem breit gefächerten Werkstattangebot.

„Darüber hinaus bieten wir noch zahlreiche weitere Zusatzangebote im MINT-Bereich, die über die Lehrpläne und Richtlinien hinausgehen“, stellt MINT-Koordinator Thorsten Reichel heraus. „So haben wir in den vergangenen Jahren mit großem Erfolg regelmäßig am Roboter-Wettbewerb der Gemeinschaftsoffensive ‚Zukunft durch Innovation. NRW‘ teilgenommen, aber auch verschiedene Mathematik-Wettbewerbe sind Bestandteil unseres MINT-Jahresplaners“.

Beispielhaft für solche Zusatzangebote sind insbesondere auch die Projekte in Zusammenarbeit mit der „Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.“, die zu den Partnern der wirtschaftsnahen Bildungsinitiative „MINT Zukunft schaffen“ gehört, und der Firma BASF Coatings GmbH.

Das Projekt „Kleine Forscher – NaWi geht das?“, bei dem Grundschüler aus der Gemeinde Ascheberg in ihrer Freizeit die Profilschule besuchen, um angeleitet und unterstützt von Achtklässlern naturwissenschaftliche Experimente durchzuführen, gehört inzwischen zum regelmäßigen Werkstattangebot der Profilschule.

Im kürzlich angelaufenen Projekt „Power4School - Schüler entdecken Energie“ setzt die Profilschule nun die Zusammenarbeit mit den beiden Bildungspartnern fort. „Wo kommt der Strom aus der Steckdose eigentlich her? Dieser Frage gehen aktuell die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses „Natur und Umwelt“ in der Jahrgangsstufe 7 nach, indem sie sich mithilfe verschiedener Funktionsmodelle von Kraftwerken zunächst ein Grundverständnis davon erarbeiten, was Energie ist. Anschließend sollen die Mädchen und Jungen ihr eigenes Kraftwerk bauen. Fachlehrer Marcel Behn erklärt: „Hierbei wird Wasser durch die Muskelkraft der Schülerinnen und Schüler  ca. 2 Meter hoch in einen Tank befördert. Dieser dient als Energiespeicher. Über ein Rohr soll das Wasser dann bei Bedarf abgeleitet und durch eine noch zu konstruierende Turbine geführt werden. Die Bewegungsenergie der Schülerinnen und Schüler wird somit in elektrischen Strom umgewandelt. Dabei kommen die Schülerinnen und Schüler ganz schön ins Schwitzen, um genügend Wasser in den Tank zu füllen, damit sie mit dem erzeugten Strom zum Beispiel ihr Smartphone laden können.“ Am Ende des Projektes wird im Frühjahr eine öffentliche Präsentation des Kraftwerkes stehen, bei der die Schülerinnen und Schüler ihr Bauwerk erklären und die Umwandlung von Energie erläutern möchten.

„Wir werden uns also zukünftig in Ascheberg nicht auf der Auszeichnung ausruhen, sondern wir sehen diese vor allem als Motivation, unser starkes MINT-Profil zu pflegen und weiter auszubauen“, ergänzt Reichel.

 

 
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