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Lernen ohne Angst

Wie lernen Kinder und Jugendliche am besten? Worin unterscheidet sich ein Lernen, das auf Angst und Druck basiert, von einem Lernen, das Vorfreude auf sich selber schafft? Prof. Manfred Spitzer, Neurowissenschaftler aus Ulm, erklärt dazu, dass Kinder und  Jugendliche besser lernen, wenn sie selbst lernen und nicht belehrt werden. Schüler lernten nachhaltiger durch Reden, Erklären, Präsentieren und Handeln als durch reines Zuhören. Zudem hat auch eine entspannte Atmosphäre positive Auswirkungen auf das Lernen. Von Angst geleitetes Lernen dagegen behindere Kreativität und freies Denken.

Für uns heißt das: An unserer Schule sollen Kindern und Jugendlichen Freude am Lernen vermittelt werden. Sie sollen nicht ständig ihre Fehler oder ihr Versagen vorgeführt bekommen. Stattdessen möchten wir eher ihre Stärken loben und sie in ihren Schwächen fördern und unterstützen.

Wie sieht das konkret aus?

Lernen durch „Reden, Erklären, Präsentieren und Handeln“ wird an der Profilschule Ascheberg durch das methodische Prinzip „Schüler als Lehrer“, die  wöchentlich stattfindenden „morning assemblys“ und die verschiedenen Formen des offenen Lernens (SegeL-Unterricht, Projektunterricht, Profile)  gewährleistet.

„Sitzenbleiben“ gibt es nicht! Alle Schülerinnen und Schüler rücken bis zum Ende der Sekundarstufe I in die nächste Klassenstufe vor. Zu den Zeugnissen erhalten die Kinder und Jugendliche Lernberichte, in denen ihnen ihre schulische und persönliche Entwicklung halbjährlich zurückmeldet wird. Zudem wird in sogenannten Schüler-Eltern-Lehrer-Gesprächen (SELG) gemeinsam besprochen, wie das bisherige Arbeiten und das soziale Miteinander ausgesehen haben, und es werden neue Zielvereinbaren für das Fortkommen des Kindes getroffen.

Als Voraussetzung für eine entspannte Atmosphäre legen wir Wert auf einen zugewandten, wertschätzenden Umgangston. Die Grundlage allen Handelns ist der gegenseitige Respekt. Lehrer/innen achten und respektieren Schüler/innen und können deshalb auch selber Achtung und Respekt erwarten. In das soziale Miteinander in den Klassen wird viel Zeit investiert. In den Klassen gibt es diskutierte und vereinbarte Klassenregeln; der Klassenrat sorgt für deren Einhaltung. Auch Pausenverhalten und Probleme mit Schüler/innen anderer Klassen sind Gegenstand der Verhandlungen im Klassenrat. Die Arbeiten der Schüler und Schülerinnen erfahren Wertschätzung durch die Mitschüler/innen und Lehrer/innen, Leistungen erfahren Feed-back, das – bei aller möglichen Kritik – stets konstruktiv ist.

 
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